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Referenzbericht St. Walburga-Krankenhaus

Referenzbericht

St. Walburga-Krankenhaus

Das St. Walburga-Krankenhaus in Meschede stieg von den analogen Diktiersystemen auf eine digitale Lösung um. So konnte die Qualität der Aufnahmen verbessert werden. Die Schreibarbeiten werden nun besser verteilt. Außerdem können die Diktate sicher den Patienten zugeordnet werden.

Referenzbericht St. Walburga-Krankenhaus - Anwender

„Die Lösung von Grundig Business Systems hat uns zu 100 Prozent überzeugt. Unser Krankenhaus profitiert von der erhöhten Transparenz und weniger Aktenverkehr.“

Andreas Birkhölzer, St. Walburga-Krankenhaus Meschede

Die Anforderung

Das St. Walburga-Krankenhaus in Meschede wollte von den analogen Diktiersystemen auf eine digitale Lösung umsteigen. So sollte unter anderem die Qualität der Aufnahmen verbessert werden und Schreibarbeiten besser verteilt werden. Außerdem sollten die Diktate sicher den Patienten zugeordnet werden können.

Die Lösung

Das Krankenhaus entschied sich für eine Gesamtlösung von Grundig Business Systems. Diese besteht aus mobilen und stationären Diktiersystemen, digitalen Schreibplätzen, Barcodescannern, WLAN- bzw. LAN-Adaptern und einer HL7-Schnittstelle. Darüber hinaus kommt vereinzelt auch eine Spracherkennung zum Einsatz.

Die Vorteile

Die Einführung der digitalen Diktier- und Spracherkennungsprodukte hat im Krankenhaus zu mehr Transparenz bei der Dokumentenerstellung geführt. Der Transport von Patientenakten konnte stark reduziert werden und die Schreibarbeit wird besser verteilt. Zudem werden die Diktate sicher mit den Patientendaten im Krankenhausinformationssystem verknüpft.

St. Walburga-Krankenhaus setzt auf überzeugende Gesamtlösung

Das St. Walburga-Krankenhaus in der Kreisstadt Meschede ist ein leistungsfähiges, modernes und zukunftsorientiertes katholisches Krankenhaus. Rund 500 Mitarbeiter sorgen dafür, dass es den Patienten dort an nichts fehlt. Dazu gehört auch, dass alle wichtigen Dokumente zeitnah zur Verfügung stehen, zum Beispiel auch Entlassbriefe. Bis 2014 diktierten die Ärzte des Krankenhauses ihre Berichte, Briefe und sonstigen Schriftverkehr analog mit Kassettendiktiergeräten. Doch diese Geräte waren nicht mehr zeitgemäß und auch die Aufnahmequalität ließ hin und wieder zu wünschen übrig.

„Wir hätten gleich mehrere Geräte austauschen müssen“, so Andreas Birkhölzer, verantwortlich für Organisation und IT-nahe Projekte. Ein weiterer Nachteil: Die Kassetten mussten stets mit den entsprechenden Patientenakten zu den Schreibkräften transportiert werden und die Schreibarbeit war oft ungleich verteilt. Daher führte das Krankenhaus eine Testinstallation mit digitalen Diktiersystemen von Grundig Business Systems (GBS) in seiner Citrix-Umgebung durch. Das Ergebnis sprach für sich: Die Tester stimmten der neuen Lösung zu 100 Prozent zu. „Sie wollten sogar die Testgeräte gleich behalten“, sagt Birkhölzer. Daraufhin entschied sich das Krankenhaus, auf die Lösung von GBS umzusteigen.

Eindeutige Patientenzuordnung
Heute diktieren nahezu alle Ärzte des Krankenhauses mit dem mobilen Diktiergerät Digta 7 Premium – alle in Verbindung mit einem Barcodescanner, der einfach am oberen Ende des Gerätes aufgesteckt wird. „Die Diktiergeräte sind intuitiv zu bedienen. Wir mussten den Ärzten nur kurz die wichtigsten Funktionen zeigen“, berichtet Birkhölzer. Vor allem der Einfüge-Modus brachte einen wesentlichen Vorteil gegenüber der älteren Technologie, da das Hin- und Herspringen zwischen den Diktaten nicht mehr notwendig ist, sondern Ergänzungen an der entsprechenden Stelle im Diktat eingefügt werden können.

Jeder Arzt lädt über eine Dockingstation eine aktuelle Liste mit seinen Patienten auf sein Gerät. Dies geschieht mithilfe des DigtaSoft HL7-Service. „Dieser Service ist großartig, denn über das Standardprotokoll HL7 können Informationen ausgetauscht werden, in diesem Fall zwischen dem Krankenhausinformationssystem, also dem KIS, und den Diktiergeräten“, so Birkhölzer. Damit können die Ärzte direkt am Diktiergerät die Patienten auswählen und ein Diktat aufnehmen. Oder sie scannen mit dem Barcodescanner den Barcode ein, der zu ihrem Patienten gehört. Im Diktiergerät erscheint dann ebenfalls der Name des Patienten, sodass eine sichere Patientenzuordnung zum Diktat gegeben ist.

Die entsprechenden Akten können auf Station bleiben und „wandern“ nicht mehr durchs Haus. Stattdessen werden die Diktate über den Digta W/LAN-Adapter per WLAN oder LAN an den Schreibdienst versandt. Dazu stellt der Arzt sein Diktiergerät nur in eine Dockingstation. Parallel werden die Daten auf seinem Gerät synchronisiert und er erhält eine aktualisierte Datenliste mit seinen Patienten.

Für den Schreibdienst bringt das digitale Diktat ebenfalls zahlreiche Vorteile. Die eingerichteten zentralen Schreibpools ermöglichen die bessere Verteilung der Diktate und verhindert, dass sich Schreibarbeiten bei einer Schreibkraft anhäufen. Auch können die Diktate bequem archiviert werden.

Wer die Spracherkennung DigtaSoft Voice medical von GBS nutzt, verzichtet in der Regel auf den Schreibdienst, sondern lässt die Erkennung direkt bei sich am Arbeitsplatz erfolgen und nimmt selbst letzte Korrekturen vor. Stationsärztin Dr. Hedi Dessureault setzt dabei auf ein Fachvokabular der inneren Medizin. Die Erkennungsgenauigkeit ist somit noch höher, da die Spracherkennung diese Begriffe sehr gut erkennt. „Manchmal bin ich richtig verliebt in meine Spracherkennung. Sie erkennt mich, auch wenn ich mich beim Sprechen verhaspelt habe“, sagt sie. Der wesentliche Pluspunkt ist ihrer Meinung nach das autarke Arbeiten, denn auch an Wochenenden oder abends, wenn der Schreibservice schon weg ist, kann sie dank der Spracherkennung ihre Dokumente erstellen.

Zentrale Geräte- und Softwareverwaltung
Mit dem Central Digta Configurator steht dem St. Walburga-Krankenhaus eine Software zur Verfügung, mit der alle Diktiergeräte von zentraler Stelle aus konfiguriert und verwaltet werden. Firmware- oder auch Software-Updates sind so ebenfalls in kürzester Zeit möglich. Geräte neu eingestellter Ärzte können jederzeit einfach in das System integriert werden.

Darüber hinaus schätzen Birkhölzer und seine Kollegen die angenehme Zusammenarbeit mit GBS: „Änderungswünsche oder individuelle Anpassungen wie beispielsweise bei der Länge der Datenlisten sind stets möglich, sodass wir ein auf uns bestens angepasstes System haben.“ Dieses funktioniert darüber hinaus komplett unabhängig vom KIS, sodass es auch weiter betrieben werden könnte, sollte es einmal zu Änderungen beim KIS-Anbieter kommen.

Fazit
Dank des Umstiegs auf das digitale Diktat wurden der Aktentransport sowie die Wegezeiten im St. Walburga-Krankenhaus stark reduziert. Außerdem besteht im Schreibdienst eine größere Transparenz hinsichtlich der Diktate. Die Aufnahmequalität der Diktate hat sich verbessert, sodass Rückfragen der Schreibkräfte eher die Ausnahme sind. Wichtige Dokumente wie zum Beispiel Entlassbriefe stehen dank der optimierten Prozesse schneller zur Verfügung. IT-Standortleiter Philipp Pape bringt es auf den Punkt: „Selten habe ich bei einem IT-Projekt so ein positives Feedback der Anwender bekommen.“


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