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Referenzbericht Dermatologikum Hamburg

Referenzbericht

Dermatologikum Hamburg

In der Gefäßabteilung des Dermatologikums Hamburg sollten die Sekretärinnen wieder mehr Zeit für die Bearbeitung von Patientenanfragen bekommen. Daher stiegen die Ärzte vom analogen Diktat auf das Diktieren mit einer medizinischen Spracherkennung um.

Effizienter durch Spracherkennung

Referenzbericht Dermatologikum Hamburg - Anwender

„Unsere Ärzte sind begeistert – mit Hilfe der Spracherkennung lassen sich ganze Textbausteine einfach in ein Word-Dokument einfügen. So können sie Arztbriefe und Befunde wesentlich schneller und viel effizienter erstellen.“

Marius Nehling, Dermatologikum Hamburg

Die Anforderung

Die Ärzte der Gefäßabteilung am Dermatologikum Hamburg haben bisher klassisch mit Kassettendiktiergeräten diktiert. Um die Abläufe bei der Dokumentenerstellung zu vereinfachen und um den Prozess zu verkürzen, sollte eine Spracherkennungslösung eingeführt werden.

Die Lösung

Es wurde die Spracherkennung DigtaSoft Voice medical in Kombination mit Mikrofonen von Grundig Business Systems an der Gefäßabteilung eingeführt. Die Ärzte können an verschiedenen Arbeitsplätzen diktieren, da ihre Sprachprofile zentral auf dem Server liegen („Roaming Profiles“).

Die Vorteile

Die Dokumente werden dank der medizinischen Spracherkennung am gleichen Tag erstellt und von den Sekretärinnen nur noch einmal gegengelesen. Sie können sich auf ihre Hauptaufgaben wie das Beantworten von Patientenanfragen und das Erstellen von Rechnungen konzentrieren.

Dermatologikum Hamburg setzt auf Lösung für Mediziner

Das Dermatologikum Hamburg zählt zu den größten Spezialeinrichtungen für die Diagnostik und Therapie von Hauterkrankungen in Europa. In der Praxis und Tagesklinik werden täglich bis zu 400 Behandlungen durchgeführt. Dementsprechend werden viele Arzt- und OP-Briefe, Stellungnahmen für Krankenkassen und weitere Dokumente erstellt – unter anderem auch in der Gefäßabteilung des Dermatologikums. Dort setzte man bisher auf klassische Diktiergeräte mit Kassetten. „Doch die Kassetten blieben oft liegen, da die Sekretärinnen hauptsächlich andere Aufgaben zu erfüllen haben“, so IT-Leiter Marius Nehling. Die Arztbriefe konnten daher nicht immer zeitnah erstellt werden. Das sollte sich ändern!

Dr. med. Jens Alm, Partner am Dermatologikum Hamburg und Leiter der Abteilung für Gefäßchirurgie, erinnerte sich daran, dass frühere Kollegen erfolgreich Spracherkennung einsetzten und wollte diese daher selbst nutzen. Eine Vorführung zur Spracherkennung von Grundig Business Systems (GBS) überzeugte ihn letztlich von einem Umstieg auf die modernere Technologie. „Beim Testdiktat wurden auch die Fachbegriffe erkannt“, berichtet er. In einem ersten Schritt wurde die medizinische Spracherkennung DigtaSoft Voice medical in Kombination mit professionellen Diktiermikrofonen von GBS in der Gefäßchirurgie eingeführt. Dort sind iMacs von Apple mit dem Betriebssystem Windows 7 im Einsatz. Vorbehalte gegenüber der neuen Technologie gab es nicht: „Die Ärzte sind von dieser Lösung begeistert. Sie haben Spaß daran, sich auf das Thema einzulassen und haben schnell gemerkt, dass sie von dieser Umstellung profitieren“, so Nehling.

Höhere Erkennungsgenauigkeit dank chirurgischem Vokabular
„Das Erlernen ist relativ einfach, aber man muss die Spracherkennung natürlich anlernen“, erzählt Dr. Alm, der sogar seine E-Mails mithilfe der Spracherkennung erstellt und so Zeit spart. „Wichtig ist, dass man deutlich spricht, keine Silben verschluckt und die Spracherkennung trainiert, indem man fehlerhaft erkannte Begriffe im Vokabular pflegt“, so der Tipp des Arztes. Wie seine Kollegen nutzt er bei der Spracherkennung für Ärzte den chirurgischen Wortschatz, da Begriffe aus der Chirurgie regelmäßig in der Gefäßabteilung verwendet werden. Die Erkennungsgenauigkeit ist somit noch höher, da die Spracherkennung diese Begriffe sehr gut erkennt.

Die Ärzte diktieren ausschließlich in den Behandlungszimmern, die sie immer wieder wechseln, sodass ihre Sprachprofile an jedem Arbeitsplatz zur Verfügung stehen müssen. Meldet sich ein Arzt am iMac an, so wird sein Sprachprofil geladen, das wie alle anderen auf dem Server als wanderndes Profil („Roaming Profile“) hinterlegt ist. Die Arbeitsweise der Ärzte hinsichtlich der Spracherkennung variiert: So können die Ärzte beispielsweise Word-Vorlagen aus dem Patientenverwaltungssystem x.vianova aufrufen, in denen bereits ein fertiger Briefkopf mit Datum, Überschrift und Patientendaten wie Name, Adresse, Geburtsdatum und Patientennummer vorhanden ist. Den Rest des Briefes diktieren sie als Freitext. Oder sie wählen eine Arztbriefvorlage aus, zum Beispiel „Arztbrief Variante 1“. In dieser Vorlage ist der Text schon größtenteils vorhanden, nur noch wenige Passagen müssen ergänzend diktiert werden, zum Beispiel die Anamnese. Per Sprachbefehl können sie dabei an die bevorzugte Textstelle springen und ihr Dokument somit in Kürze fertigstellen. Eine weitere Option ist ebenfalls ein bereits angelegter Arztbrief, der als Grundgerüst verwendet werden kann, indem er bereits erste Textabschnitte enthält. Darin enthalten sind Variablen. Wieder kann der Arzt über Sprachbefehle an die entsprechenden Textstellen springen, in diesem Fall von Variable zu Variable. Dort kann er im System hinterlegte Textbausteine per Sprachbefehl aufrufen und hinzufügen. Auf diese Weise entsteht ein Arztbrief „wie im Nu“.

Die Sprachprofile der Ärzte werden regelmäßig gepflegt, indem sie entweder selbst die Korrekturen am Mac vornehmen oder eine Sekretärin die Texte zu einem späteren Zeitpunkt verbessert. Letzte Formatierungen werden ebenfalls vom Sekretariat vorgenommen. „Die Spracherkennungslösung ist genial. Die Arbeitsabläufe bei der Dokumentenerstellung sind wesentlich effizienter und wir haben einen großen Schritt in Richtung papierloses Arbeiten gemacht“, sagt Nehling. Zudem habe er bisher keine Beschwerden seitens der Ärzte zur Soft- oder Hardware erhalten. „Das ist immer ein gutes Zeichen“, so der IT-Leiter zufrieden.

Fazit
Mit der Gefäßchirurgie des Dermatologikums Hamburg ist die erste Abteilung erfolgreich auf Spracherkennung umgestiegen. Die Akzeptanz der Lösung ist sehr hoch, denn die Diktate lassen sich einfach und in Kürze erstellen. Arztbriefe werden spätestens am Folgetag und somit zeitnah versandt. Die Anbindung der Spracherkennungslösung DigtaSoft Voice medical an das Patientensystem x.vianova ist ideal. Patientenbezogene Daten werden in vorhandene Word-Vorlagen übertragen und anschließend das Diktat im entsprechenden Dokument fertiggestellt. Hierbei nutzen die Ärzte ein chirurgisches Vokabular, das den Ärzten eine besonders hohe Erkennungsrate garantiert. Der Korrekturaufwand beim Erstellen der Dokumente ist gering und da das Abtippen von Diktaten komplett entfällt, können sich die Sekretärinnen besser ihrer Hauptaufgabe widmen und alle Anfragen von Patienten zeitnah beantworten.


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