FacebookXingYoutube
Referenzbericht Agaplesion Markus Krankenhaus

Referenzbericht

Agaplesion Markus Krankenhaus

Das Agaplesion Markus Krankenhaus suchte nach einer digitalen Diktierlösung. Das Besondere: Diese sollte mit dem Krankeninformationssystem ORBIS verknüpft werden können, sodass Patientendaten vom KIS zum Diktiergerät übertragen werden kann.

Mobil und einfach auf Patientendaten zugreifen

Referenzbericht Agaplesion Markus Krankenhaus - Anwender

„Das Handling ist super, die Sprachqualität gigantisch. Die kombinierte Lösung aus Diktiersystemen von Grundig Business Systems und dem MARIS-Workflow der Marienhaus Dienstleistungen war der richtige Schritt.“

Dirk Brandauer, Agaplesion Markus Krankenhaus

Die Anforderung

Das Agaplesion Markus Krankenhaus suchte nach einer digitalen Diktierlösung, die mit dem Krankeninformationssystem ORBIS verknüpft werden kann. So sollte es möglich sein, Patientendaten vom KIS zum Diktiergerät zu übertragen. Gleichzeitig sollten die Diktate vom Diktiergerät an die gewünschte Schreibkraft übertragen werden.

Die Lösung

Der Kunde entschied sich für die Software MARIS von der Marienhaus Dienstleistungen GmbH. Diktiert wird mit dem mobilen Diktiergerät Digta 7 Premium sowie dem PC-Mikrofon Digta SonicMic II Classic der Grundig Business Systems GmbH. Die Schreibkräfte nutzen das Digta Transcription Starter Kit.

Die Vorteile

Dank der Anbindung ans KIS und der mobil über das Diktiergerät verfügbaren Patientenlisten können die Ärzte Diktate zum jeweiligen Patienten erstellen. Das System punktet auch mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis und geringen Folgekosten.

Ideale Anbindung der Diktierlösung ans KIS fördert schnellere Dokumentenerstellung

Im Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt am Main wurde einst analog diktiert. Doch die Verantwortlichen des Krankenhauses wollten mit dem Kurs der Zeit gehen. Daher suchten sie nach einer digitalen Diktier- und Netzwerklösung, die kompatibel zum Krankeninformationssystem ORBIS und dem bisherigen Diktiergerätezubehör ist. Über einen längeren Zeitraum wurden verschiedene Systeme getestet. Am Ende überzeugte die Kombination aus der Software MARIS von dem Unternehmen Marienhaus Dienstleistungen GmbH und die Diktierlösungen der Grundig Business Systems GmbH.

„Das Preis-Leistungs-Verhältnis war bei dieser Lösung das beste“, so Einkaufsleiter Kai Piesche vom Agaplesion Markus Krankenhaus. „Das System ist innovativ, selbsterklärend und funktioniert sehr gut. Außerdem kann es jederzeit aufgerüstet werden“, ergänzt er.

Als Hardware verwenden die Ärzte das mobile Diktiergerät Digta 7 Premium sowie das PC-Mikrofon Digta SonicMic II Classic. „Die Umstellung war problemlos. Beide Geräte sind sehr handlich und die Sprachqualität ist geradezu gigantisch“, bestätigt Dirk Brandauer, Oberarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie. So überzeugen die Geräte mit der angenehmen Soft-Touch-Oberfläche und ihrer idealen Größe, sodass sie sehr gut in den Händen liegen. Der Schiebeschalter beim Digta 7 Premium ist wie bei den zuvor verwendeten analogen Geräten, den Stenoretten. „Das ist super, denn wir mussten uns nicht umgewöhnen. Überhaupt benötigten wir nur eine kurze Einarbeitungsphase für das digitale System“, sagt Brandauer. Der Oberarzt diktiert ausschließlich OP-Berichte und gerichtliche Anfragen oder Kassenanfragen. Vor allem der Einfüge-Modus bringt ihm dabei einen immensen Vorteil, denn er kann an jeder beliebigen Stelle eines Diktates noch Text nachträglich einfügen. Ergänzungen, wie er sie einst oft im Nachgang für das Sekretariat diktierte, fallen somit weg. Das vereinfacht auch den Schreibkräften, die als Schreibplatzlösung das Digta Transcription Starter Kit mit Fußschalter und Kopfhörer nutzen, das Erstellen der Dokumente. Darüber hinaus profitieren auch sie von der ausgezeichneten Sprachqualität, denn sie haben weniger Nachfragen und müssen weniger Korrekturen vornehmen. Die Diktate werden dadurch schneller erstellt.

Patientenlistenfunktion ermöglicht eindeutige Zuordnung
Eine Besonderheit am digitalen System ist die Patientenlistenfunktion bei den mobilen Geräten. Sie bietet dem Arzt die Möglichkeit, über das Diktiergerät auf die wesentlichen Patientendaten zuzugreifen. Das heißt: Ausgewählte Stammdaten werden direkt in dem Diktiergerät gespeichert und können von dem Arzt auch mobil direkt aufgerufen werden. Die Diktate können „zum Patienten“ erfolgen, sodass eine sichere Zuordnung gewährleistet ist und somit ein sicherer Prozess gegeben ist. Im Digta 7 Premium können bis zu 1.000 Patientendatensätze gespeichert werden. Durch eine komfortable Such- und Filterfunktion ist ein sehr schneller Zugriff gewährleistet.

Bei der Aufnahme kann dem Diktat neben dem Patienten auch ein Formular zugewiesen werden, wodurch der nachfolgende Prozess gesteuert wird. Über das Formular wird zum einen definiert, an welchen Schreibdienst ein Diktat gesendet wird, zum anderen kann eine Solllaufzeit hinterlegt werden. Diese Laufzeit steuert eine Ampelfunktion und unterstützt den Schreibdienst bei der Reihenfolge der Abarbeitung.

Bei der technischen Umsetzung kommt der Software MARIS eine große Bedeutung zu, denn über eine HL7-ADT-Schnittstelle werden die Patientenstammdaten aus dem Krankeninformationssystem ORBIS nach MARIS übernommen. In der MARIS-Administration ist definiert, welcher Anwender auf welche Patientendaten Zugriff erhält. Über den Anschluss des Diktiergerätes mit einem USB-Kabel oder einer Dockingstation an den PC werden dem Anwender die Daten auf sein mobiles Gerät gespielt. Möglich wäre jederzeit auch eine Übertragung per WLAN oder LAN. Dank der Patientenlisten kann eine Diktataufnahme mit Bezug zum Patienten erfolgen. Eine aufwendige manuelle Zuordnung von Diktat und Patient durch die Schreibkraft entfällt.

„Besonders komfortabel ist, dass ich nur das MARIS-Icon auf dem Desktop anklicken muss, um das MARIS Upload Center zu starten“, so Brandauer. Bei dieser Lösung werden Daten bidirektional übertragen. Erstens erhält der Arzt immer die aktuellen Patientenlisten auf sein Diktiergerät, da ein automatischer Abgleich mit dem KIS erfolgt. Zweitens werden gleichzeitig seine Diktate ans Sekretariat mit Informationen wie Patientennummer, Dokument und Priorisierung übergeben.

Die MARIS-Software ist auf dem Krankenhaus-Server installiert und steht somit den Client-PCs zur Verfügung. Server-Updates von MARIS können in Absprache mit der hausinternen IT problemlos per Fernwartung vorgenommen werden.

Fazit
Das Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt am Main hat den Umstieg auf die digitale Diktiertechnologie erfolgreich vollzogen. Vor allem die einfache Anbindung an das KIS ORBIS über MARIS und die Integration der digitalen Diktiertechnologie von Grundig Business Systems sind ein Gewinn. Patientendaten können über das KIS und mithilfe von MARIS an die Diktiergeräte übertragen werden. Damit ist eine exakte Zuordnung vom Diktat zum Patienten und die gewünschte Prozesssicherheit gegeben. Zusätzlich werden die Diktate schneller und effizienter verarbeitet.


Download Referenzbericht