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Referenzbericht

St. Nikolaus-Hospital Eupen

Im St. Nikolaus-Hospital in Eupen sollte der Dokumentenerstellungsprozess komplett neu aufgestellt werden. Der medizinische Teil der Patientenakte im KIS wurde überarbeitet. Ziel war, dass alle Daten revisionssicher und unveränderbar im KIS gespeichert werden. Dafür wurden neue Masken erstellt, deren Inhalte direkt in der Datenbank abgespeichert werden. Um das Arbeiten der Ärzte mit dem neuen System zu erleichtern, wurde gleichzeitig Spracherkennung eingeführt.


„Die Spracherkennung ist eine echte Arbeitserleichterung: Die Erkennung funktioniert toll und die Dokumente sind sofort fertig.“

Dr. Jean Ingels, Leiter Geriatrie, St. Nikolaus-Hospital Eupen

Die Anforderung

Im St. Nikolaus-Hospital in Eupen wurde der Dokumentenerstellungsprozess im KIS neu strukturiert. Um die Ärzte zu motivieren, das neue System zu nutzen, wurde gleichzeitig Spracherkennung eingeführt.

Die Lösung

Um Formulare direkt im KIS befüllen zu können, wurde die serverbasierte Spracherkennung Dragon Medical Direct eingeführt. Die Spracheingabe erfolgt mit dem PC-Mikrofon Digta SonicMic 3. Dieses Gerät wurde mit der Bestwertung für Erkennungsgenauigkeit ausgezeichnet.

Die Vorteile

Die Ärzte sind von der Erkennungsgenauigkeit begeistert. Der Dokumentenerstellungsprozess konnte außerdem um ein Vielfaches verkürzt werden. Ein fertiges PDF kann direkt nach Abschluss des Diktats direkt aus dem KIS erzeugt werden.

Neue Strukturen im St. Nikolaus-Hospital Eupen: KIS und Spracherkennung

Die Ärzte sollten möglichst flexibel arbeiten können. Egal ob im eigenen Büro, an mobilen Terminals auf den Stationen oder auch zu Hause. Dafür steht im Krankenhaus eine Windows Terminal Server Umgebung zur Verfügung. Die Anwender arbeiten an Thin Clients direkt in der Anwendung auf dem Server. Das spart lokal Ressourcen und ist auch für die IT leichter administrierbar.

Serverbasierte Spracherkennung direkt im KIS
Per Chip meldet sich der Arzt an einem Terminal an und startet das KIS. Je nachdem, was diktiert werden soll, wird zunächst die passende Maske geladen. Zur Verfügung stehen zum Beispiel Dokumentenvorlagen für technische Leistungen, Arztbriefe, Bescheinigungen oder Rezepte.

Zum Einsatz kommt die Spracherkennung Dragon Medical Direct von Nuance, die auf dem Server installiert ist. Der Arzt klickt lediglich in das zu befüllende Feld im KIS und kann sofort mit der Texterstellung beginnen. Der gesprochene Text erscheint unverzüglich am Bildschirm. Im Hintergrund wird dabei das individuelle Sprachprofi l des Nutzers geladen. Das hinterlegte medizinische Vokabular sorgt für gute Erkennungsergebnisse. Unbekannte Begriffe, wie zum Beispiel neue Medikamente, können dem System einfach beigebracht werden.

Einige Ärzte nehmen das Sekretariat in Anspruch, um eine fi nale Korrektur vorzunehmen. Andere erzeugen sofort ein PDF aus dem KIS, das dann gedruckt und versandt werden kann.

Einfache Eingabe per PC-Mikrofon
Jedem Arzt steht als Eingabemedium das Mikrofon Digta SonicMic 3 zur Verfügung. Dieses lässt sich per USB mit jedem beliebigen Arbeitsplatz verbinden. Die Steuerung der Aufnahme funktioniert intuitiv durch Tasten. Das Gerät wurde speziell für den Einsatz mit Spracherkennung entwickelt und trägt zu einer optimalen Erkennungsleistung bei.

Schnellere Durchlaufzeiten
Früher wurde analog diktiert und der Text im Sekretariat geschrieben. Danach durchlief das Dokument oft mehrere Korrekturschleifen bis zur Fertigstellung. Durch den Einsatz der Spracherkennung ist das Dokument heute fast unverzüglich fertig und kann über das Intranet sofort verschickt werden. Ein Ultraschallbericht steht so im System schon zur Verfügung noch bevor der Patient wieder zurück auf seiner Station angekommen ist. Und auch bei der Entlassung der Patienten kann der Hausarzt schnell die Weiterbehandlung übernehmen, da ihm alle Unterlagen zeitnah zugehen.

Sorgenfrei mit Servicevertrag
Inzwischen sind über 30 Lizenzen im Einsatz – ein Großteil davon Französisch und einige Deutsch. Bei der Wartung des Systems verlässt man sich auf den Servicevertrag von Grundig Business Systems. Bei Fragen steht ein zweisprachiger Technik- Support telefonisch zur Verfügung. Im Notfall wird auch remote (per Fernwartung) geholfen.

Fazit
Sowohl Ärzte als auch die IT-Abteilung sind sich einig: Es war die richtige Entscheidung. Die Spracherkennung funktioniert gut und erleichtert den Ärzten den Prozess der Dokumentenerstellung. Ein weiterer Ausbau ist bereits geplant.

Dr. Jean Ingels, Leiter der Geriatrie, ist begeistert: „Ich habe mir zusätzlich privat dasselbe System gekauft, um von zu Hause genauso schnell und effi zient arbeiten zu können.“ Erste Versuche mit Spracherkennung vor ein paar Jahren hatten bei ihm nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht. Die neue Spracherkennung hat ihn schnell überzeugt. Die Umsetzung von Sprache in Text funktionierte von Anfang an. „Selbst bei Hintergrundgeräuschen, wenn ich mal im Flur diktiere, macht sie keine Fehler.“

 

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