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Referenzbericht

Krankenhaus Rummelsberg

„In guten Händen gesund werden“ lautet der Leitspruch im Krankenhaus Rummelsberg, was sich unter der Trägerschaft der Sana Kliniken AG befindet. Durch den Einsatz von digitalem Diktat und Spracherkennung mit Lösungen von Grundig Business Systems (GBS), geht der Dokumentenerstellungsprozess ab sofort viel effizienter. So haben die Ärzte mehr Zeit für ihre Patienten.


„Im Vergleich zu anderen Anbietern ist diese Spracherkennung einfacher zu nutzen und die Ergebnisse sind viel besser!“

Markus Paulus, Leiter IT, Krankenhaus Rummelsberg
(Sana Kliniken AG)

Die Anforderung

Um die Patientenzufriedenheit zu steigern, sollten die Prozesse zur Dokumentenerstellung optimiert werden. Ziel war, dass Sprechstundenbriefe für den weiter behandelnden Arzt dem Patienten mitgegeben werden können.

Die Lösung

Mit der Spracherkennung Dragon Medical Direct von Nuance, im Zusammenspiel mit der Komplettlösung zur Dokumentenerstellung von Grundig Business Systems, diktieren Ärzte direkt im KIS. Der Text wird sofort in der richtigen Dokumentenvorlage umgesetzt. So liegt der Brief unverzüglich zum Ausdruck bereit.

Die Vorteile

Die Spracherkennung ist von Anwendern einfach und schnell zu bedienen. Die Erkennungsgenauigkeit ist beeindruckend. Und auch für die IT ist das System gut administrierbar. Der Prozess der Dokumentenerstellung wurde um ein Vielfaches beschleunigt. Durch hohe Kosteneinsparungen vor allem im Schreibbereich, ist der Anschaffungspreis schnell refinanziert.

Spracherkennung im Krankenhaus Rummelsberg mit Lösungen von Grundig Business Systems

Interner Testsieger der Spracherkennungsanbieter
Im Vorfeld waren im Testbetrieb die Spracherkennungslösungen verschiedener Anbieter getestet worden. Es gab zwei Testgruppen an Ärzten, die jeweils vier Wochen lang eines der Systeme im Wechsel unter die Lupe nahmen. Das Votum der Anwender fiel eindeutig zugunsten der von GBS angebotenen Lösung aus: „Das System war viel einfacher zu nutzen und brachte erheblich bessere Erkennungsergebnisse,“ erinnert sich Markus Paulus, Leiter der IT-Abteilung, der den Test begleitet hatte. Man war sich einig, dass der etwas höhere Einstiegspreis sich schnell amortisieren würde.

Software schnell zu erlernen
Die Software ist praktisch selbsterklärend. Die Ersteinführung dauert kaum zehn Minuten. Hier bekommen die Anwender gezeigt, wie die Software gestartet wird und wie man Korrekturen vornimmt. Die wichtigsten Befehle stehen für den Anfang auf einem Mousepad. „Ich kann alles mit Sprachbefehlen steuern. So spart man sich das Suchen in Menüs.“ so Paulus. Und wenn doch mal eine Frage aufkommt, bekommt man Hilfe vom System mit dem Sprachbefehl „Was kann ich sagen“.

Die Ärzte wurden mit PC-Mikrofonen Digta SonicMic 3 ausgestattet. Diese sind intuitiv zu bedienen und optimiert für den Einsatz mit Spracherkennung. Die Erkennungsleistung wurde von Nuance mit der Bestnote von sechs Dragons ausgezeichnet. Hilfreich sind die frei programmierbaren Tasten, mit denen sich die gängigsten Befehle ganz einfach per Knopfdruck erledigen lassen. Wer neu mit Spracherkennung anfängt, erhält diesen Tipp: „Diktieren Sie so, als ob Ihre Sekretärin neu wäre.“ Vor allem heißt das, möglichst deutlich zu sprechen. Unproblematisch sind dialektische Einfärbungen der Sprache, wie zum Beispiel das hier regionale Fränkisch. Selbst ausländische Ärzte sollen die Spracherkennung in Zukunft nutzen.

Zu den Diktatarten gehören vor allem Entlassbriefe, aber auch OP-Berichte, Röntgenbefunde, Sprechstundenbriefe sowie Gutachten. Vor allem Gutachten werden seither gerne mit Spracherkennung diktiert. Da es sich hier oft um längere Texte handelt, ist es unwahrscheinlich, dass der Text an einem Stück erstellt werden kann. Nach einer längeren Arbeitsunterbrechung ist es viel leichter wieder ins Thema zu kommen, wenn man das bisher Geschriebene kurz durchlesen kann.

Deutliche Prozessvereinfachung für Mediziner und Patienten
Besonders begeistert sind die Ärzte von der Funktion der Autotexte. Die realisierte Zeitersparnis ist enorm, da immer wiederkehrende Diagnosen einmal angelegt werden und dann auf Abruf zur Verfügung stehen. Die vorab erstellten Textblöcke werden per Sprachbefehl in ein Dokument eingesetzt und können anschließend durch Variablen individualisiert werden. „Ein großer Vorteil ist der Zeitgewinn aber auch die Qualität für den Patienten, der dadurch den Arztbrief sofort ausgehändigt bekommt“, erklärt Prof. Dr. Dr. Wolf Drescher, der das Thema am Krankenhaus Rummelsberg angestoßen hatte. Der Mediziner führt weiter aus: „Die oftmals bekannte Situation, dass der niedergelassene Arzt noch keinen Brief hat, der Patient aber schon bei ihm in der Sprechstunde sitzt, entfällt dadurch“.

Insofern ist der Gedankengang und der Vorfall zügig abgeschlossen und die bislang involvierten Personen, wie Schreibdienst und Sekretariat haben Zeit für andere Dinge. Und auch Prof. Dr. Richard Stangl, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Rummelsberg, ist ein Befürworter des Systems, da er gerade im Einsatz bei der Zentralen Notaufnahme feststellt, „dass der Patient den Brief schneller und umfassender erhält“. Zudem bewahrheitet sich in der Praxis, dass die Redundanz der Korrekturen entfällt. „Ich sehe die Spracherkennung sehr positiv, da es eine deutliche Prozessvereinfachung ist. Langfristig sollten alle Abteilungen die Software im Haus einsetzen, da dadurch eine verkürzte, optimierte und serviceorientierte Prozessqualität sichergestellt werden kann“, so Stangl.

Geringer Aufwand in der IT
Ein Training der Software durch den Anwender entfällt. Das spart beim Ausrollen der Lösung auch der IT enorm Zeit. Die IT-Landschaft im Krankenhaus Rummelsberg basiert auf einer Citrix Terminal Server Lösung. Ärzte können sich an beliebigen Arbeitsplätzen im Krankenhaus und vom Homeoffice aus auf dem System anmelden. Diktiert wird ins KIS (SAP). Da direkt am Cursor in bestehende Systeme gesprochen wird, ist eine aufwändige Integration nicht nötig. Vorhandene Dokumentenvorlagen können einfach weiter genutzt werden.

Insgesamt ist das System einfach zu administrieren. Die Überführung vom Testsystem in den Live-Betrieb ging innerhalb weniger Tage. „Als IT-Projekt war es fast ein wenig atypisch, weil alles sofort geklappt hat“, scherzt Paulus. Neue Benutzer lassen sich unkompliziert anlegen und verwalten. Und auch die Auswertungsmöglichkeiten sind dank grafischer Oberfläche sehr über sichtlich.

Fazit
Durch den Einsatz der Spracherkennung wurden Prozesse verbessert, die es erlauben, Dokumente schneller und effizienter zu erstellen. Entlassbriefe, die nun zeitnah zur Verfügung stehen, ermöglichen eine reibungslose Weiterbehandlung und tragen somit zur Patientenzufriedenheit bei. Die Anschaffungskosten können schnell amortisiert werden. Allein die Einsparungen bei den Schreibdienstleistungen liegen geschätzt bei 40%.

 

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